Modernisierungs-Offensive bei den Wels Linien

 

 

 

Bis Mitte September werden alle Busse der Wels Linien mit einem neuen Elektroniksystem und neuen Ticketautomaten ausgestattet. Die neuen Automaten akzeptieren alle gängigen Kredit- und Bankomatkarten sowie andere Zahlungsmittel. Standard-Tarife werden auf das günstigere Bestpreis-Niveau gesenkt, die Chipkarte funktioniert künftig nicht mehr und kann unkompliziert umgetauscht werden. Das neue Elektroniksystem ermöglicht die Anzeige von Echtzeitinformationen.

 


 

Um neue Kundenservices und Bezahlmöglichkeiten anbieten zu können, ersetzen die Wels Linien im September ihre bestehenden Ticketautomaten. Die alten Geräte sind nicht mehr update-fähig und bereits etwas anfällig für technische Defekte. Mit der Umstellung auf die neuen Automaten wird das „Chippen“, das es Österreichweit nur mehr in Wels und Steyr gibt, nicht mehr möglich sein. Kunden ohne Monats- oder Jahreskarte kaufen ihre Tickets künftig bei den Ticketautomaten am Kaiser-Josef-Platz, im Bus oder im Kundenbüro der Wels Linien.

 

 

 

Bargeldlos bezahlen. Bei den neuen Automaten ist neben der gewohnten Barzahlung auch das Bezahlen mit gängigen Kredit- und Bankomatkarten, der Wels Card oder der neuen Wels Linien Card möglich. Auch mit Apple Pay und NFC kann unkompliziert bezahlt werden. Um die Aufenthaltsdauer in den Stationen zu verkürzen und pünktliche Abfahrtszeiten zu gewährleisten, ist das Kaufen der Tickets beim Fahrer künftig nicht mehr möglich.

 

 

 

Alle fahren Bestpreis. Bisher war man mit der Bestpreis-Chipkarte bei Einzelfahrten und Tagesnetzkarten günstiger unterwegs als mit Automaten-Tickets. Mit der Umstellung auf die neuen Ticketautomaten gelten diese günstigeren Bestpreise für alle Kunden der Wels Linien: Einzelfahrten kosten für alle nur mehr 2 Euro (bisher 2,10 oder 2,30 Euro), Tagestickets nur mehr 4,20 Euro (bisher 4,60 Euro), Samstag-Tagesnetzkarten nur mehr 2 Euro (bisher 3,50 Euro) – das bedeutet eine Ersparnis von bis zu 43%. Alle anderen Ticketpreise bleiben unverändert.

 

 

 

Guthaben umbuchen lassen. Die bisherigen Chipkarten können bei den neuen Automaten nicht mehr verwendet werden. Das bestehende Guthaben der Chipkarte kann im Büro der Wels Linien unkompliziert auf die neue Wels Linien Card umgebucht oder bar ausgezahlt werden. Die Wels Linien Card ist eine Prepaid-Karte, die als Zahlungsmittel bei den neuen Automaten verwendet werden kann.

 

 

 

Schrittweise Umstellung. Die Umstellung auf die neuen Ticketautomaten startet Ende August und wird Mitte September abgeschlossen sein. Auch bei der Busdrehscheibe Kaiser-Josef-Platz werden zwei Standautomaten installiert. Busse mit neuen Automaten an Bord sind mit einem Aufkleber auf der Vorderseite der beiden Rückspiegel gekennzeichnet. Die Fahrgäste können somit vor Ankunft des Busses erkennen, ob dieser mit einem neuen Automaten ausgestattet ist.

 

 

 

Neue Fahrgastservices. Die neue Buselektronik ist Voraussetzung für Ankunftsinformationen an den Haltestellen in Echtzeit. Dann kann über QR-Codes an den Haltestellen die Ankunftszeit des nächsten Busses abgefragt werden. Nach der Umstellung können als zusätzliches Service alle Tickets außer Jahreskarten auch online gekauft werden.

 

Die Wels Linien Card. Die neue Wels Linien Card ist eine Prepaid Karte, mit der einfach und bequem bargeldlos bezahlt werden kann. Ideal für Gelegenheitsfahrer, die kein Bargeld parat haben, keine Bankkarte besitzen und trotzdem bargeldlos zahlen wollen. Die Wels Linien Card ist ab 30. August im Kundenbüro der Wels Linien erhältlich und kann dort mit dem gewünschten Betrag immer wieder aufgeladen werden.

 

 

 

Ab 73 Cent pro Tag. Am günstigsten und bequemsten sind die Jahreskarten der Wels Linien. Der Betrag wird monatlich abgebucht und dank Personalisierung kann die Karte bei Verlust jederzeit ersetzt werden. Die Jahreskarte Umweltticket kostet nur 270 Euro pro Jahr, ein Tag mit den Wels Linien kostet damit umgerechnet nur 94 Cent. Schon ab 5 bis 7 Tagen im Monat fährt man damit günstiger als mit Einzelfahrscheinen. Besitzer einer Seniorenjahreskarte (Mobil 65+) zahlen für ein Jahr mit den Wels Linien sogar nur 210 Euro und sind um nur 73 Cent pro Tag in ganz Wels unterwegs. Die Jahreskarten sind wie gewohnt im Kundenbüro der Wels Linien erhältlich.

 

 

 


Moderne Fahrgastinformations-Medien würden sich unaufhaltsam zum Standard im öffentlichen Verkehr entwickeln, ist Wels Linien-Betriebsleiter Martin Hüttner überzeugt.


Fahrgast TV-Sender jetzt auch in der achtgrößten Stadt Österreichs – Mit mehr als 62.000 Einwohnern ist Wels nicht nur die achtgrößte Stadt, sondern mit 40.000 Arbeitsplätzen auch einer der leistungsstärksten Wirtschaftsmotoren Österreichs. Seit kurzem ist Wels nach Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und Eisenstadt die achte INFOSCREEN-Stadt.

 

Acht Millionen Passagiere transportiert die Wels Linien GmbH pro Jahr. Für diese will das Tochterunternehmen der eww ag mit einem modernen Fahrgastinformations-Medium den Komfort weiter erhöhen. Deshalb wurden in den letzten Wochen insgesamt 21 INFOSCREENs in die neueste Generation der Mercedes-Benz Citaro-Busse verbaut und installiert. Diese verkehren auf dem gesamten Wels Linien-Netz. In den nächsten Jahren werden alle neuen Busse mit INFOSCREENs ausgestattet und so das Netz sukzessive ausgebaut.

 

„Moderne Fahrgastinformations-Medien würden sich unaufhaltsam zum Standard im öffentlichen Verkehr entwickeln, ist Wels Linien-Betriebsleiter Martin Hüttner überzeugt. „Weil INFOSCREEN dabei als Pionier und Qualitätsführer der einzige Anbieter ist, der unseren Ansprüchen gerecht wird, haben wir uns für die Zusammenarbeit entschieden.“ Deshalb hat die sabtours Touristik GmbH, die den Linienverkehr im Auftrag der Wels Linien betreibt, alle vierzehn neu angeschafften Citaro-Busse mit INFOSCREENs ausgestattet – sieben 12,14 Meter lange Citaro-Busse mit jeweils einem und sieben 18,13 Meter lange Citaro G-Gelenksbusse mit jeweils zwei. Damit könne man die Fahrgäste nunmehr nicht nur topaktuell über das Weltgeschehen, Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wetter, Chronik und Veranstaltungstipps, sondern auch über den Linienverlauf, Wartezeiten und Umsteigemöglichkeiten auf dem Laufenden halten. „Die Zeiten sind vorbei, in denen man seine Fahrgäste mit einem Papier-Aushang in der Haltestelle über Baustellen, Umleitung oder Verzögerungen informieren konnte“, sagt Hüttner.

 

Plus 35 Prozent bei Zeitkarten

Dass der Bedarf an moderner Fahrgastinformation weiter steigen werde, zeige sich sogar in der Covid-Krise. Zwar habe man während der Lockdowns Fahrgäste eingebüßt. „Gleichzeitig haben wir 2020 aber auch um 35 Prozent mehr Zeitkarten verkauft als 2019“, freut sich Hüttner über den anhaltenden Trend zum öffentlichen Verkehr. Deshalb werde man auch in den nächsten Jahren alle neu angeschafften Linienbusse mit INFOSCREENs ausstatten. Bedient wird das 173,5 Kilometer lange Streckennetz mit insgesamt 368 Haltestellen von der sabtours Touristik GmbH, die dafür 65 Bus-Fahrerinnen und -Fahrer im Einsatz hat.

 

Millioneninvestition von sabtours

„In die 14 neuen Busse haben wir über vier Millionen Euro investiert“, sagt Wolfgang Stöttinger, der Geschäftsführer von sabtours. Weil sein Unternehmen auch den Einbau der Hardware in die Busse übernommen hat, war die Zusammenarbeit mit INFOSCREEN von Anfang an intensiv und gut. So wurden – nach einer kurzen Anleitung – die insgesamt 21 Bildschirme von sabtours-Mitarbeitern in der eigenen Werkstätte selbständig eingebaut und installiert. „INFOSCREEN hat diese dann über Fernzugriff von Wien aus aktiviert und bespielt“, erklärt Stöttinger. In Schulungen wurden die Mitarbeiter von sabtours und der Wels Linien schließlich mit der Wartung und dem Beschicken des Programms mit eigenen Inhalten vertraut gemacht. „Dass wir unmittelbaren Zugriff auf das Programm haben und aktuelle Informationen jederzeit an unsere Fahrgäste kommunizieren können, macht die Zusammenarbeit mit INFOSCREEN doppelt wertvoll“, betont Wels Linien-Betriebsleiter Hüttner.

 

„Messestadt Wels ist Hidden Champion“

Die 29“ Displays in den Bussen der Wels Linien sind via 4G an die INFOSCREEN-Zentrale in Wien angebunden. Das garantiert während der gesamten Betriebszeit ein permanent aktualisiertes Programm. Während INFOSCREEN ein komplettes Programmrad samt eingebuchter Werbung direkt in die Fahrzeuge liefert, steuern die Wels Linien regionale Informationen und Updates zum Linienverkehr bei. Dass sein Unternehmen den Sprung nach Wels geschafft hat, freut INFOSCREEN-Geschäftsführer Sascha Berndl aus einem Grund ganz besonders. „Wels ist eine Art Hidden Champion unter Österreichs Städten. Es ist nicht nur die achtgrößte Stadt des Landes, sondern auch eine pulsierende Wirtschafts- und Bildungsmetropole.“ Immerhin haben Unternehmen wie Trodat, XXXLutz, Intersport, ewe oder die Friseurkette Klipp ihren Sitz in der Messestadt.

Sollten Sie Informationen zum Unternehmen oder den Welser Linienverkehr benötigen wenden Sie sich bitte an martin.huettner@welslinien.at